2015 - Wilder Westen



Drei Tage Pfingst-Powoh in Irmenach

„Hau Kolah! – das heißt bei uns: Guten Tag,…“ so stellte sich die „singende Wolfsfrau“ vor.

Für drei Tage lebte sie im Tipi und spielte  mit und für die Kinder eine Frau aus dem Volk der Nimipu, ein Stamm halbnomadisch lebender Plain-Indianer im Nordwesten Amerikas.

Die singende Wolfsfrau erzählte vom Leben der Ureinwohner, von den Ursprüngen, den guten Zeiten bevor die sogenannte „Entdeckung“ und dann die Besiedlung Amerikas durch die weißhäutigen Völker begann. Und sie erzählte u.a. auch weise Geschichten von der Notwendigkeit guter Gesetze für die Menschen und vom guten und nachhaltigen Umgang mit der Schöpfung

Die Kindern sollten in den 3 Tagen des Pfingstzeltlagers nicht die Stereotypen aus der Vielzahl schlechter Wild-Westfilmen nachspielen, sondern sie sollten mehr erfahren über die indogenen Völker auf der Welt, von ihrem Lebens einst und heute. 

In diesem Sinne tauchten wir ein in die Zeit des „wilden Westens“, lebten 3 Tage im Indianerlager, bastelten Leder- und Stirnbänder, Traumfänger, Schmuck, Regenmacher, … Am Marktabend besuchte uns „Schneewolf“ mit einigen trainierten Filmtieren und tollen Gegenständen der Indianistik, ein Pferd aus der Nachbarschaft konnte zum Fotoshooting gewonnen werden.

Am Markt wurde gefeilscht, gespielt und „geschauspielt“. Es trieben sich rauhbeinige Cowboys, Goldsucher und andere Abenteurer herum. Ein buntes und schönes Treiben war das auf dem Sportplatz in Irmenach, 96 Kinder und 31 Mitarbeitende in einer kleinen Zeltstadt mit Tipi, umrahmt von dem oft wiederkehrenden Gesang für die Erde… Tainotee Wakee Atah…

Großer Dank gebührt allen ehrenamtlich Mitarbeitenden und natürlich dem Küchenteam!

Dass es für alle Beteiligte ein rundherum schönes und entspanntes Lager war, das verdanken wir vor allem allen ehrenamtlich mitwirkenden Menschen, Ihrem tollen Einsatz und den vielen sehr motivierten Kindern!
Finanziell unterstützt wurde das diesjährige Pfingstzeltlager durch Zuschüsse vom Landesjugendring, dem Kreis Bernkastel-Wittlich und dem Rhein Hunsrück Kreis, den dazugehörenden Verbandsgemeinden und der Sparkassenstiftung für den Landkreis Bernkastel-Wittlich. Wir danken auch der Sattlerei Reinhardt in Wolf für die groß-zügige Lederspende von 2014, von der wir immer noch zehren konnten.

Unser besonderer Dank geht dieses Jahr zudem an die Elternschaft der teilnehmenden Kinder, die dieses Jahr in großer Zahl beim Aufbau des Lagers tatkräftig mitwirkten!

Ohne Euch alle, geht’s nicht. Nochmals ein großer Dank für Ihre und Eure Mithilfe!

Für das Leitungsteam, Regina Fahle, die „alte, weise Frau“.